Faseroptische Sensoren zur Überwachung der Bauwerkssicherheit

Wie der Einsturz einer Tiefgarage verhindert werden kann.

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Ende 2017 stürzte in den Niederlanden ein Parkhaus ein. Ereignisse wie diese zeigen, wie wichtig die Sicherheit im Baugewerbe ist. Zur Überwachung und Prüfung werden daher regelmäßig Sensoren eingesetzt, die z.B. verhindern, dass Baugruben einstürzen oder Wasser in die Gebäude eindringt.

Sensoren von Althen können beim Bau einer Tiefgarage in drei Bauabschnitteneingesetzt werden:

  • Überwachung der Baugrube
  • Konstruktion
  • Vorausschauende Instandhaltung

Überwachung der Baugrube

Nach der Festlegung und dem Ausheben der Baugrube wird die Befestigung der Grube installiert. Hierbei kommen konventionelle Sensoren wie Potentiometer, Drucksensoren und Linearsensoren mit Analogausgang zum Einsatz um sicherzustellen, dass die endgültige Konstruktion vorschriftsmäßig aufgebaut ist. Der Einsatz faseroptischer Sensoren ist ebenfalls möglich. Diese haben den Vorteil, dass sie jahrelang genaue Messwerte ohne Zwischenkalibrierungen garantieren.

Vorausschauende Instandhaltung

Nach Fertigstellung werden häufig Schwingungssensoren eingesetzt, um zu überwachen, ob das Bauwerk innerhalb der vorgegebenen Spezifikationen bleibt. Diese Informationen sind wichtig für die vorausschauende Instandhaltung. Glasfaserkabel sind hierfür hervorragend geeignet. Grundsätzlich können faseroptische Sensoren in jeder Bauphase eingesetzt werden.

Vorteile faseroptischer Sensoren:

  • Jahrelange Funktionsfähigkeit ohne Zwischenkalibrierung
  • Mehr als 1 m Kabellänge möglich
  • Einfachere Installation, Anpassung und Handhabung 
  • Höhere Stabilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit
  • Leichte und kleine Bauweise
  • Multifunktionaler Einsatz
  • Präzise Messwerte auch in extrem widrigen Umgebungen
  • Höchstmaß an Flexibilität im Sensordesign
  • Unempfindlich gegenüber Hochspannungen und elektromagnetischen Störungen