Hyperloop: Mit Lasersensoren durch die Röhre

Schnell wie Flugzeug, zweckmäßig wie ein Zug - und dazu umweltfreundlich.

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Alles begann mit dem Traum von Elon Musk (CEO von Tesla und SpaceX), eine fünfte, neuartige Transportmethode zu entwickeln. Flugzeug, Boot, Zug und Auto sind großartige Transportmittel. Aber was wäre, wenn wir ein Fahrzeug entwickeln könnten, das so schnell ist wie ein Flugzeug und so zweckmäßig wie ein Zug?

Wie praktisch wäre es, am selben Tag an zwei Meetings auf zwei verschiedenen Kontinenten teilnehmen zu können? Oder aus romantischer Sicht: Was wäre, wenn Sie Ihre/n Liebste/n an einem Sonntagmorgen in Amsterdam zum Frühstück in Paris einladen könnten?

Elon Musk bat die besten Studenten der anerkanntesten technischen Universitäten weltweit, die fünfte Transportmethode, die er „Hyperloop“ nennt, zu entwickeln. Studenten der Technischen Universität Delft waren sofort begeistert und nahmen diese Herausforderung an.

„Hyperloop“ sollte eine Art Zug sein, der durch Röhren transportiert wird, auf Magneten „schwimmt“, umweltfreundlich ist und eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km pro Stunde erreichen kann. Dies war eine ziemlich große Herausforderung. Die Studenten mussten den „Hyperloop“ selbst berechnen, entwerfen und natürlich auch bauen. Neben Materialien zum Aufbau benötigten sie auch einen Sponsor für die Sensoren und einen kompetenten Partner, der ihnen half, die besten Produkte und Lösungen auszuwählen. Und sie dachten sofort an die Ingenieure von Althen.

Althen und die TU Delft haben seit Jahren eine besondere Beziehung. Als Sensorspezialist ist es uns wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen zu bleiben. Die Studenten lernen von uns und halten uns auf dem Laufenden, wenn es um neue Entwicklungen geht. Wir sind bestrebt, dauerhafte Lösungen zu entwickeln und arbeiten gerne mit der TU Delft an neuen und innovativen Projekten.

Eine nachhaltige fünfte Transportmethode für eine dauerhafte Zukunft schaffen? Ein perfektes Projekt für die Ingenieure von Althen.

Wir haben dem Delft Hyperloop-Team unsere Expertise angeboten und wurden Sponsor für die benötigten Sensoren. Zunächst konzentrierten wir uns darauf, die Position des Hyperloop-Pods relativ zu den Magneten zu messen, über denen die Gondel schwebt. Später stellen wir fest, dass das Team mehr Expertise und diverse spezielle Entwicklungen von Sensoren benötigte. Wir halfen bei der Neuentwicklung verschiedener Sensoren: von Hochgeschwindigkeits-Lasersensoren, die den Abstand zwischen der Aufhängung und dem Hyperloop-Pod messen, bis hin zu linearen Verschiebungssensoren, Beschleunigung sowie Neigung und IMU-Sensoren, die Beschleunigung und Winkelgeschwindigkeit kombinieren.

Das Spiel beginnt

Nach Monaten harter Arbeit und schlaflosen Nächten war es im Januar 2017 endlich soweit: Der Hyperloop-Pod wurde nach Hawthorne / Los Angeles, geschickt, um im Wettbewerb gegen 29 weitere Universitätsteams anzutreten. Obwohl Studenten aus München die schnellste Kapsel gebaut hatten - 1 km/h schneller als der Delft Hyperloop - konnten sie nicht verhindern, dass das Delfter Team den Sieg nach Hause brachte. Der Delft Hyperloop erhielt den ersten Preis für das beste Gesamtdesign und die beste Leistung!

Die Zukunft des Transportwesens

Doch dieser Wettbewerb war nur der Anfang: Die Hyperloop-Challenge wurde weltweit ausgestrahlt, mehrere große Unternehmen und die Regierung sind bereits am Hyperloop als Transportmittel der Zukunft interessiert. Einige der Delfter Studenten entschlossen sich daher, diese fünfte Transportmethode noch weiter zu entwickeln und gründeten die Firma HARDT. Mit der Hilfe von Investoren und Sponsoren wollen sie uns diese neue Art des Reisens in naher Zukunft vorstellen.

Althen ist Partner der TU Delft

Althen und die TU Delft haben seit Jahren eine besondere Beziehung: Als Sensorspezialist ist es uns wichtig, über die neuesten Entwicklungen und Projekte der Universität auf dem Laufenden zu bleiben. Wir teilen unsere Expertise und erfahren im Gegenzug alles über die neuesten Entwicklungen.

Die Enthüllung des Atlas Hyperloop

Delft Hyperloop gewinnt den ersten Wettbewerb

Der Delft Hyperloop hat 2017 den ersten Preis, basieren auf dem besten Gesamtdesign und der besten Leistung, gewonnen und sich damit gegen 2.000 andere Teams durchsetzen können.

Althen blieb der Sensorpartner des Delft Hyperloop Teams - jetzt Atlas01 genannt - für den erneuten Wettbewerb im Sommer 2018. Die Teams der TU Delft gewannen diesmal den zweiten Preis.

Das Video zur Hyperloop Atlas01 Enthüllung finden Sie hier.

 

HARDT - Die Zukunft unserer Transportsysteme

Die Wettbewerbe waren nur der Anfang: Die Hyperloop-Herausforderung wurde weltweit ausgestrahlt, mehrere große Unternehmen und die Regierung waren am Hyperloop als Transportmittel der Zukunft interessiert. Daher beschlossen einige Delft Hyperloop-Studenten, diese "fünfte Transportmethode" weiter zu entwickeln und gründeten die Fimra HARDT. In naher Zukunft soll diese neue Art des Reisens präsentiert werden.