Konventionelle Mehrlochsonden

Eine Vielzahl von Sonden in verschiedenen Formen, Größen und Geometrien

Eigenschaften

  • Große Zahl von kundenspezifischen Bauformen und Größen
  • Spitzendurchmesser von nur 1,0 mm möglich
  • Für Temperaturen von bis zu 150 °C, Siebenloch-Sonden bis zu 70 Grad
  • Messfrequenz von bis zu 100 Hz
  • Typische Sonderbauformen sind die gerade, L- und Kobraform

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Allgemeine Information

Bei den Standard-Mehrloch-Staudrucksonden handelt es sich um Fünf- und Siebenloch-Staudrucksonden. Diese Sonden können in den unterschiedlichsten Bauformen und Größen gefertigt werden. Sie messen die Strömungsgeschwindigkeit und -richtung im kalibrierten Messbereich auf bis zu 0,8 Prozent bzw. 0,4 Grad genau.

Eigenschaften

Eine konventionelle Sonde besteht aus einem einzelnen zylindrischen Körper mit fünf oder sieben Löchern an der Spitze. Die Löcher sind im Innern mit dem Druckmesselement verbunden. Wenn die Sonde in die Strömung eingebracht wird, kann der für jeden Einzelport separat erfasste Druck mit Hilfe der Software ausgewertet werden. Dadurch lässt sich die Geschwindigkeit wie auch die Richtung der Strömung im Verhältnis zur Sonde erfassen.

Diese konventionellen Sonden können in einer großen Zahl von kundenspezifischen Bauformen und in Größen bis herab zu einem Spitzendurchmesser von nur 1,0 mm hergestellt werden. Der maximale auswertbare Anströmwinkel liegt für eine Fünfloch-Sonde bei ca. 50 Grad, bei Siebenloch-Sonden sind bis zu 70 Grad möglich. Die Sonden sind für Temperaturen von bis zu 150 °C ausgelegt (zu Anwendungen mit höheren Temperaturen siehe Hochtemperatur-Sonden) und haben eine Messfrequenz von bis zu 100 Hz. Für Anwendungen, die eine höhere Frequenz erfordern, sind Sonderausführungen lieferbar. Typische Sonderbauformen sind die gerade, L- und Kobraform. Die Spitzen können konisch, facettiert oder halbkugelförmig (hemisphärisch) ausgeführt werden.

Anwendungsgebiete

Diese Sonden zur Strömungsmessung werden weltweit in Universitäten und Testlabors eingesetzt. Die Sonden werden meist in Wind- oder Wasserkanälen sowie in Schlepptanks eingesetzt, aber auch in großen Windkraftanlagen, im Ansaugtrakt der Prototypen von Kfz-Motoren oder in Anwendungen zur Überwachung industrieller Prozesse wie beispielsweise in den Flotationsanlagen des Bergbaus.

 

 

 

 

  • Produktspezifikationen
Produktspezifikationen
Winkelfehler
<±1°
Geschwindigkeitsfehler
<±1% oder ±1m/s (jeweils höherer Wert)
Thermodynamische Daten
Referenzdruck, Gesamttemperatur
Akzeptanzwinkel bis
30° (3-Loch-Sonde), 50° (5-Loch-Sonde), 70° (7-Loch-Sonde) (ANMERKUNG: dies hängt nicht direkt mit dem konischen Winkel der Spize zusammen)
Strömungsgeschwindigkeit für Kalibrierung
5 m/s bis zu Mach 2,0
Frequenzantwort
Standard: <50 Hz
Standardmedien
nicht-reaktive Gase, Luft, Wasser und andere Flüssigkeiten
Temperaturmessung
Optional integriertes Thermoelement
Sondengeometrie
Gerade, Kobra, L-förmig, Drilled Elbow
Anzahl Löcher
3, 5, 7
Geometrie der Spitze
Standard: 60° Konisch
Durchmesser der Spitze
Standard: 3,18 mm, Optional: 1,59 mm, 2,38 mm, 6,35 mm
Material
300 Edelstahl, inklusive Wellen und interne Bohrungen
Pneumatische Verbindung
Ausgangsschläuche mit 1,02 mm (0,040 Zoll) Außendurchmesser
Montage
Standard: Sechskantprisma; optional: Rechteckprisma, zylindrisch mit Abflachung
Sondenreferenz
Flach auf Sechskantmontage
Temperaturgrenze
Standard: 0 – 500°C

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