Schiffsbewegungen mit Inertialsensoren präzise erfassen
Für die Analyse von Schiffsbewegungen wird der ASC IMU 8.X.Y Inertialsensor eingesetzt. Die Inertial Measurement Unit basiert auf MEMS-Technologie und kombiniert einen triaxialen Beschleunigungssensor mit einem triaxialen Gyroskop. Dadurch lassen sich Bewegungsänderungen in allen sechs Freiheitsgraden erfassen.
Das geringe Sensorrauschen und die hohe Langzeitstabilität unterstützen eine präzise und wiederholbare Erfassung der Bewegungsdaten. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig, wenn Messwerte als technische Grundlage für weiterführende Berechnungen und Simulationen dienen sollen.
Messdaten als Grundlage für Simulationen im Schiffbau
Die mit den Inertialsensoren gewonnenen Daten können Schiffsbauern bei der Untersuchung des Fahrverhaltens von Kreuzfahrtschiffen unterstützen. In Simulationen lassen sich die erfassten Bewegungsdaten berücksichtigen, um die Gestaltung des Schiffsrumpfs im Hinblick auf das gewünschte Fahrverhalten zu optimieren.
So schafft die präzise Bewegungserfassung eine objektive Datengrundlage für Entwicklungsentscheidungen im Schiffbau – mit dem Ziel, Fahrverhalten und Komfort für die Passagiere bereits bei der Entwicklung des Schiffes zu berücksichtigen.
Präzise IMU-Sensorik für maritime Anwendungen
Bei der Auswahl einer geeigneten Inertial Measurement Unit spielen unter anderem Messgenauigkeit, Rauschverhalten, Langzeitstabilität und die zuverlässige Erfassung mehrerer Bewegungsachsen eine Rolle. Der ASC IMU 8.X.Y vereint Beschleunigungs- und Drehratenmessung in einem Sensor und ist bei Althen unter anderem für maritime Anwendungen wie Schiffsnavigation und -steuerung vorgesehen.