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Eigensichere Wägezellen
Eigensichere Wägezellen sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert – etwa dort, wo brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube auftreten können. Sie sind mit einem niedrigen Energieniveau ausgelegt, um sicherzustellen, dass es keine Funken oder heißen Oberflächen gibt, die eine Explosion verursachen könnten. So wird ein sicherer Betrieb gewährleistet, ohne die Messgenauigkeit zu beeinträchtigen. Unser Sortiment erfüllt gängige Branchenanforderungen und eignet sich besonders für Anwendungen in Öl & Gas, der chemischen Prozessindustrie sowie im Bergbau.
Die passende eigensichere Lösung für Ihre Anwendung
Unsere eigensicheren Wägezellen liefern präzise Messwerte auch bei extremen Temperaturen und unter rauen Umgebungsbedingungen. Verschiedene Bauformen und Ausgangssignale ermöglichen eine einfache Integration in bestehende Überwachungs- und Messsysteme – für mehr Sicherheit und höhere Betriebseffizienz. Ob Lastüberwachung in explosionsgefährdeten Zonen oder die zuverlässige Einhaltung von Sicherheitsvorgaben: Wir bieten passende Lösungen, abgestimmt auf Ihre Anforderungen.
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Sicherheit in gefährlichen BereichenAusgelegt für brennbare Atmosphären: Schutzmechanismen verhindern Funkenbildung und unzulässige thermische Effekte – bei gleichzeitig hoher Messgenauigkeit.
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Zuverlässige PerformanceRobuste Auslegung für extreme Temperaturen und anspruchsvolle Umgebungen – stabile Messwerte in herausfordernden Anwendungen.
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Flexible IntegrationVerschiedene Konfigurationen und Ausgangssignale ermöglichen die unkomplizierte Einbindung in vorhandene Monitoring- und Datenerfassungssysteme und unterstützen die Einhaltung relevanter Sicherheitsvorschriften.
Typische Anwendungen für eigensichere Wägezellen
Typische Anwendungen für eigensichere Wägezellen finden sich überall dort, wo explosionsfähige Atmosphären auftreten können (Gase/Dämpfe oder Stäube) und deshalb ATEX/IECEx-konforme Messtechnik erforderlich ist. Häufige Einsatzfelder sind:
- Tank-, Silo- und Behälterverwiegung in Ex-Zonen: Bestands- und Füllstandskontrolle, Chargen-/Rezepturverwiegung in chemischen Anlagen, Raffinerien oder Tanklagern.
- Abfüll-, Dosier- und Mischanlagen: gravimetrisches Dosieren von Lösungsmitteln, Pulvern oder Granulaten in explosionsgefährdeten Bereichen.
- Big-Bag-Stationen und Sackverwiegung: Befüllen/Entleeren von Schüttgütern mit staubiger Atmosphäre (z. B. Zucker, Mehl, Kunststoffgranulat, Chemiepulver).
- Fördertechnik und Materialhandling: Wiege- und Kraftmesspunkte an Förderschnecken, pneumatischen Förderleitungen, Trichtern oder Übergabestellen in Ex-Umgebungen.
- Öl & Gas / Petrochemie: Last- und Gewichtsmessung an Prozessbehältern, Anlagenmodulen und in Tankfeldern – inklusive rauer Umgebungsbedingungen.
- Chemische Prozessindustrie: Verwiegung von Reaktoren, Mischern, IBCs sowie Prozesskontrolle in Bereichen mit brennbaren Dämpfen.
- Bergbau & Schüttgutindustrie: Verwiegung und Prozessmessungen in staub- und potenziell explosiven Atmosphären (je nach Medium/Anlage).
Auswahlkriterien für eigensichere Wägezellen
Bei der Auswahl sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen, um maximale Sicherheit und optimale Leistung sicherzustellen:
- Gefahrenbereich / Klassifizierung: Definieren Sie den Einsatzbereich und stellen Sie sicher, dass die Wägezelle für die passende Zone/Zulassung zertifiziert ist (z. B. ATEX oder IECEx).
- Nennlast (Load Capacity): Legen Sie die maximal zu messende Last fest. Eine korrekte Auslegung ist entscheidend für genaue Messwerte und zum Schutz vor Überlast.
- Genauigkeit und Empfindlichkeit: Prüfen Sie die Spezifikationen – hohe Präzision unterstützt sowohl Prozesssicherheit als auch Effizienz, gerade in kritischen Bereichen.
- Umgebungsbedingungen: Berücksichtigen Sie Temperatur, Feuchtigkeit und mögliche korrosive Einflüsse. Wählen Sie eine Ausführung, die für diese Bedingungen ausgelegt ist.
- Ausgangssignal (Output Type): Wählen Sie das passende Signalformat (z. B. Spannung, 4–20 mA oder digital) und achten Sie auf Kompatibilität mit Ihrer Datenerfassung.
- Kalibrierung und Wartung: Klären Sie, ob Kalibrierung bei Inbetriebnahme oder regelmäßige Nachkalibrierung erforderlich ist, um dauerhaft verlässliche Messwerte sicherzustellen.
Wenn Sie diese Faktoren berücksichtigen, finden Sie die passende eigensichere Wägezelle – für sicheren Betrieb und präzise Messungen in explosionsgefährdeten Umgebungen.
Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere eigensicheren Wägezellen zu erfahren und die optimale Lösung für Ihre Sicherheits- und Messanforderungen zu finden.
Unsere Services
Häufige Fragen zu eigensicheren Wägezellen
Antworten auf die wichtigsten technischen Fragen
Welche Einschränkungen gibt es bei der Energieversorgung von eigensichere Wägezellenim Ex-Bereich?
Bei eigensicheren Wägezellen im Ex-Bereich ist die Energieversorgung auf ein niedriges, zugelassenes Energieniveau begrenzt. Spannung, Strom und Leistung müssen so ausgelegt sein, dass weder Funken noch unzulässig heiße Oberflächen entstehen können. Deshalb dürfen eigensichere Wägezellen nur innerhalb der freigegebenen elektrischen Grenzwerte und in Kombination mit geeigneten Sicherheitsbarrieren, zugelassener Verdrahtung und kompatibler Auswerteelektronik betrieben werden. Bei der Auswahl sollten Ex-Zone, ATEX- oder IECEx-Zulassung, Ausgangssignal, Versorgungsspannung, Kabelstrecken und die gesamte Messkette gemeinsam geprüft werden.
Welche Ex-Zonen (0/1/2) können eigensichere Wägezellen sicher abdecken?
Welche Ex-Zonen eigensichere Wägezellen sicher abdecken können, hängt von der jeweiligen ATEX- oder IECEx-Zulassung des konkreten Modells und der gesamten Messkette ab. Eine pauschale Freigabe für Zone 0, 1 oder 2 sollte daher nicht angenommen werden. Entscheidend sind die Klassifizierung des Einsatzbereichs, die zugelassene Gerätekategorie, die Ex-Schutz-Barriere, Verdrahtung, Auswerteelektronik und die Umgebungsbedingungen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer passenden eigensicheren Wägezelle für die jeweilige Ex-Zone und Anwendung.
Wie wird die Signalintegrität von eigensicheren Wägezellen trotz Ex-Schutz-Barrieren gewährleistet?
Die Signalintegrität von eigensicheren Wägezellen wird durch eine korrekt abgestimmte Messkette sichergestellt. Dazu gehören die passende Ex-Schutz-Barriere, geeignete Verdrahtung, ein kompatibles Ausgangssignal und eine darauf abgestimmte Auswerteelektronik. Da eigensichere Wägezellen mit niedrigem Energieniveau betrieben werden, müssen Spannung, Strom und Leistung begrenzt sein, ohne das Nutzsignal unzulässig zu verfälschen. Für stabile und präzise Messwerte sollten Signalformat, Kabelstrecken, Abschirmung, Erdung, Datenerfassung, Kalibrierung und die Zulassung für die jeweilige Ex-Zone gemeinsam geprüft werden.