Miniatur-Wägezelle zur Messung des Windschattenfahrens beim Speedskating
Miniaturkraftsensoren basieren auf piezoresistiven, Metallfolien- oder Dünnfilm-DMS und sind speziell für den Einsatz in kleinen Anwendungen konzipiert.
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Miniaturkraftaufnehmer sind hochspezialisierte Sensoren zur Messung von Zug-, Druck- oder bidirektionalen Kräften in Anwendungen mit extrem begrenztem Bauraum. Trotz ihrer kompakten Baugröße bieten sie eine hohe Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit. Damit sind sie die perfekte Lösung für anspruchsvolle Anwendungen in Medizintechnik, Robotik, Prüftechnik und Maschinenbau.
Bei der Auswahl von Miniatur-Kraftsensoren für Ihre Anwendung sollten mehrere entscheidende Faktoren berücksichtigt werden, um optimale Leistung und Systemkompatibilität sicherzustellen:
Traglast (Nennkraft):
Ermitteln Sie zunächst die maximale Kraft, die der Sensor erfassen soll. Die Wahl des passenden Messbereichs ist entscheidend für genaue Messergebnisse und den Schutz vor Überlast – was gleichzeitig die Lebensdauer des Sensors verlängert.
Messbereich und Empfindlichkeit:
Bewerten Sie den Messbereich und die Empfindlichkeit des Sensors. Ein größerer Bereich sorgt für vielseitige Einsatzmöglichkeiten, während eine hohe Empfindlichkeit besonders in präzisen Anwendungen erforderlich ist, um auch kleinste Kräfte zuverlässig zu detektieren.
Umgebungsbedingungen:
Berücksichtigen Sie die Einsatzumgebung – insbesondere Temperatur, Luftfeuchtigkeit und mögliche chemische Einflüsse. Wählen Sie Sensoren, die für diese Bedingungen ausgelegt sind, idealerweise mit Schutz gegen Feuchtigkeit und chemische Belastung.
Einbauraum und Befestigung:
Stellen Sie sicher, dass der Sensor in den vorgesehenen Einbauraum passt und sich reibungslos in bestehende Systeme integrieren lässt. Achten Sie auf passende Montageoptionen für optimale Funktion.
Ausgangssignal:
Definieren Sie das benötigte Ausgangssignal – analog, Strom-Loop oder digital – und prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrer Datenerfassung oder Steuerung, um eine zuverlässige Datenübertragung sicherzustellen.
Kalibrieranforderungen:
Beachten Sie den Kalibrierbedarf zur langfristigen Sicherstellung der Messgenauigkeit. Ein Verständnis für den Kalibrierprozess hilft bei der Planung von Betriebskosten und Wartungsintervallen.
Robustheit und Lebensdauer:
Setzen Sie auf robuste Sensoren, die auch in anspruchsvollen Umgebungen zuverlässig funktionieren. So reduzieren Sie Ersatzbedarf, minimieren Stillstandzeiten und sichern langfristig stabile Leistung.
Antworten auf die wichtigsten technischen Fragen
Die kleinstmöglichen Miniaturkraftaufnehmer von Althen haben je nach Ausführung einen Durchmesser von weniger als 10 mm. Sie eignen sich damit für sehr enge Einbauräume, in denen herkömmliche Kraftsensoren nicht integriert werden können. Trotz der kompakten Bauform stehen Modelle für Kraftbereiche von wenigen Newton bis zu mehreren Kilonewton zur Verfügung. Die passende Bauform richtet sich nach Messbereich, Kraftrichtung, Einbauraum, Dynamik und gewünschtem Ausgangssignal.
Miniaturkraftaufnehmer eignen sich für dynamische Messaufgaben, bei denen Zug-, Druck- oder bidirektionale Kräfte auf sehr engem Bauraum präzise erfasst werden müssen. Typische Anwendungen sind Kraftregelungen in Greifern und Cobots, dynamische Prüfungen in Prüfständen, Zug- und Druckversuche, Prozesskraftüberwachung im Maschinenbau sowie Kraftmessungen in chirurgischen Instrumenten, Prothesenprüfungen und tragbaren Prüfgeräten. Durch ihre kompakte Bauform, hohe Empfindlichkeit und gute Wiederholbarkeit eignen sie sich besonders für Anwendungen mit schnellen Kraftänderungen, begrenztem Einbauraum und hohen Anforderungen an die Messgenauigkeit.
Miniaturkraftaufnehmer können trotz ihrer sehr kompakten Bauform Zugkräfte, Druckkräfte und bidirektionale Kräfte messen. Je nach Ausführung decken sie Kraftbereiche von wenigen Newton bis zu mehreren Kilonewton ab. Dadurch eignen sie sich für präzise Kraftmessungen in sehr kleinen Einbauräumen, zum Beispiel in medizinischen Instrumenten, Robotik-Greifern, Cobots, tragbaren Prüfgeräten, Materialtests und Maschinenbauanwendungen. Die passende Ausführung richtet sich nach Messbereich, Kraftrichtung, Einbauraum, Dynamik und gewünschtem Ausgangssignal.