Wirbelstromsensoren für die Laserkommunikation im All
LVDT-Wegaufnehmer und LVDT-Sonden sind häufig verwendete Sensoren zur Messung der linearen Verschiebung eines Objekts.
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Wirbelstromsensoren sind fortschrittliche Messgeräte zur präzisen, berührungslosen Erkennung von metallischen Objekten und zur Messung linearer Verschiebungen. Sie arbeiten nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion: Dabei erzeugt der Sensor Wirbelströme in leitfähigen Materialien, wodurch messbare Änderungen im Ausgangssignal entstehen.
Unser umfangreiches Sortiment an Wirbelstromsensoren bietet eine hohe Empfindlichkeit und Genauigkeit und eignet sich ideal für Anwendungen in der industriellen Automatisierung, der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie. Ein wesentlicher Vorteil dieser Sensoren ist ihre berührungslose Messweise, die mechanischen Verschleiß minimiert, die Lebensdauer verlängert und Wartungskosten reduziert.
Darüber hinaus sind Wirbelstromsensoren äußerst widerstandsfähig gegenüber Staub, Schmutz und Feuchtigkeit, wodurch sie sich hervorragend für den Einsatz in rauen industriellen Umgebungen eignen.
Sie sind in verschiedenen Bauformen und mit unterschiedlichen Ausgangssignalen erhältlich und lassen sich daher problemlos in bestehende Systeme integrieren. Dies trägt zur Verbesserung der Betriebseffizienz und Prozesssicherheit bei.
Ob für präzise Positionsmessungen oder zur Dickenmessung von Materialien – unser Sortiment an Wirbelstromsensoren bietet maßgeschneiderte Lösungen für Ihre spezifischen Anforderungen.
Erzeugung eines magnetischen Feldes: Ein Wirbelstromsensor besteht in der Regel aus einer Spule, durch die ein Wechselstrom fließt. Dieser Wechselstrom erzeugt ein oszillierendes magnetisches Feld um die Spule herum.
Induktion von Wirbelströmen: Wenn ein leitfähiges Material (z.B. Metall) in die Nähe des magnetischen Feldes kommt, induziert das oszillierende Magnetfeld Wirbelströme im Material. Diese Wirbelströme erzeugen ihr eigenes magnetisches Feld, das dem ursprünglichen Magnetfeld entgegengesetzt ist.
Messung der Wechselwirkung: Die Gegenwirkung des vom Wirbelstrom erzeugten Magnetfelds verändert die Impedanz der Spule im Sensor. Diese Änderung kann gemessen und zur Bestimmung der Position, der Dicke oder der Materialeigenschaften des Objekts verwendet werden.
Wirbelstromsensoren bieten viele Vorteile in der präzisen, berührungslosen Messtechnik, haben jedoch auch einige Einschränkungen, die je nach Anwendungsfall berücksichtigt werden müssen. Wir beraten Sie gerne!
Bei der Auswahl eines Wirbelstromsensors für Ihre Anwendung sollten mehrere wichtige Faktoren berücksichtigt werden, um optimale Leistung und Kompatibilität sicherzustellen:
Durch die sorgfältige Bewertung dieser Faktoren können Sie den optimalen Wirbelstromsensor für Ihre Anwendung auswählen und eine zuverlässige Funktion sowie präzise Messergebnisse sicherstellen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unser Sortiment an Wirbelstromsensoren zu erfahren und die passende Lösung für Ihre spezifischen Messanforderungen zu finden.
Antworten auf die wichtigsten technischen Fragen
Je nach Sensortyp erreichen Althen-Wirbelstromsensoren sehr hohe Auflösungen bis in den Mikrometer- bzw. Nanometerbereich. Hochpräzise Systeme wie der KD-5600 bieten eine Nichtlinearität von bis zu 0,04 % FS und eignen sich für anspruchsvolle Differenz-, Positions- und Schwingungsmessungen. Robuste Wegsensoren wie der AMS-3946 erreichen eine Auflösung von 1 µm, während Speziallösungen wie das Air Gap Tool für Luftspaltmessungen eine Auflösung von 0,025 mm bieten. Die tatsächlich erreichbare Genauigkeit hängt von Messbereich, Target-Material, Einbausituation, Kalibrierung und Umgebungsbedingungen ab.
Wirbelstromsensoren eignen sich für raue industrielle Umgebungen, da sie berührungslos und verschleißfrei messen. Sie können zuverlässig bei Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und Vibrationen eingesetzt werden und sind damit ideal für anspruchsvolle Weg-, Abstands- und Positionsmessungen.
Je nach Sensortyp sind auch erhöhte Anforderungen möglich, zum Beispiel Messungen bei hohen Drücken, in engen Einbauräumen oder durch nichtmagnetische Barrieren hindurch. Einige Ausführungen arbeiten in Temperaturbereichen von etwa -20 °C bis +80 °C und verfügen über robuste Edelstahlgehäuse mit hoher Schutzart, beispielsweise IP67.
Die genaue Eignung hängt vom Sensormodell, dem Messbereich, dem Target-Material, der Einbausituation und den Umgebungsbedingungen ab. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl eines passenden Wirbelstromsensors für Ihre Anwendung.
Das Null Gap bei Wirbelstromsensoren bezeichnet den kleinsten Abstand zwischen Sensor und Messobjekt. Hier liegen keine Feldlinien vor und es kann keine Messung erfolgen.
In der Praxis bedeutet das: Der Messbereich eines Wirbelstromsensors beginnt nicht immer direkt an der Sensorfläche, sondern oft erst nach einem definierten Anfangsabstand. Ab dort misst der Sensor die Veränderung des Abstands zum leitfähigen Messobjekt präzise und linear.
Ein korrekt eingestelltes Null Gap ist wichtig, um Messfehler, Signalübersteuerung oder mechanischen Kontakt zwischen Sensor und Target zu vermeiden. Besonders bei hochauflösenden Weg-, Schwingungs- oder Positionsmessungen sorgt es dafür, dass der Sensor im optimalen Arbeitsbereich betrieben wird.