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Tauchbare Druckaufnehmer verstehen
Tauchfähige Druckniveausensoren sind Geräte, die den Füllstand einer Flüssigkeit in einem Tank, einer Wanne oder einem Brunnen messen sollen, selbst wenn der Sensor vollständig untergetaucht ist. Diese Sensoren nutzen den von der Flüssigkeitssäule erzeugten hydrostatischen Druck, um den Füllstand zu bestimmen. Sie werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, u. a. in der Chemie-, Öl-, Lebensmittel-, Pharma- und Umweltindustrie.
Funktionsweise von tauchbaren Druckaufnehmern
Tauchfähige Druckniveausensoren verwenden eine Druckzelle oder einen piezoresistiven Sensor, der sich am Ende eines versiegelten Rohrs befindet. Dieses Rohr wird in die Flüssigkeit eingetaucht, deren Füllstand gemessen werden soll. Wenn der Flüssigkeitspegel steigt oder sinkt, ändert sich der hydrostatische Druck auf den Sensor, was zu einer Änderung des elektrischen Widerstands im Sensor führt. Diese Widerstandsänderung wird dann in eine genaue Füllstandsmessung umgewandelt.
Diese Sensoren sind so konzipiert, dass sie wasserdicht, korrosionsbeständig und gegen längeres Eintauchen in Wasser beständig sind. Sie sind oft aus Materialien gefertigt, die mit den spezifischen Flüssigkeiten in der Anwendung kompatibel sind.
Unterwasser oder feuchte Umgebungen
Eintauchbare Druckniveausensoren sind unerlässlich für die Messung von Füllständen in unter Wasser liegenden oder feuchten Umgebungen. Ihre Fähigkeit, den Herausforderungen Unterwasser zu widerstehen und gleichzeitig genaue Füllstandsdaten zu liefern, machen sie zu Schlüsselelementen, für die Überwachung, Prozesssteuerung und Sicherheit in einer Vielzahl von Branchen und Industriezweigen. Diese Sensoren sind von unschätzbarem Wert für Anwendungen, bei denen Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit entscheidend sind.
Anwendungen von Unterwasser-Druckniveausensoren
Tauchfähige Druckniveausensoren werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, darunter
- Chemische Industrie: Zur Überwachung des Füllstands von korrosiven Chemikalien in Lagertanks;
- Öl- und Gasindustrie: Zur Messung des Füllstands von Flüssigkeiten in Tanks, Ölquellen und Pumpstationen;
- Lebensmittel- und Pharmaindustrie: Zur Überwachung des Flüssigkeitsstands in Herstellungs-, Lager- und Vertriebsbehältern;
- Wasseraufbereitung: Zur Überwachung des Wasserstands in Tanks, Brunnen und Wasseraufbereitungssystemen;
- Landwirtschaft: Zur Überwachung von Wasserständen in Bewässerungssystemen und Wasserspeichern.
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Präzise Füllstands- und Tiefenmessung in Wasser/FlüssigkeitenAusgelegt für die genaue Messung der Wassertiefe (z. B. in Bohrlöchern oder offenen Gewässern) und damit ideal für Monitoring, Prozesssteuerung und Sicherheit.
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Maximale Robustheit unter WasserTauchfähige, vollständig abgedichtete Designs (Edelstahl) mit hoher Schutzart – z. B. IP68 – sorgen für zuverlässigen Langzeiteinsatz in feuchten/untergetauchten Umgebungen.
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Hohe Messstabilität & ZuverlässigkeitPiezoresistive Messzellen bieten Stabilität und Wiederholbarkeit; zusätzlich verbessern Maßnahmen wie Lasertrimmung/thermische Kompensation die Genauigkeit über Temperaturschwankungen hinweg.
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Anwendungs- und IntegrationsvorteileHochfeste, vergossene (PU-)Kabel – teils mit integriertem Entlüftungsschlauch für störungsfreie Messung – erleichtern die Praxisintegration; je nach Modell sind ATEX/IECEx-Optionen verfügbar.
Tipps zur Auswahl des passenden Tauchdrucksensors
Bei der Auswahl eines Sensors sollten grundsätzlich Messbereich, Genauigkeit, Empfindlichkeit sowie die Einsatzbedingungen berücksichtigt werden. Speziell für unsere Kategorie Tauchdrucksensoren (submersible pressure sensors) helfen Ihnen die folgenden Punkte dabei, die richtige Lösung für Ihr Projekt oder Ihre Anwendung zu finden:
- Maximale Eintauchtiefe (Depth Rating): Stellen Sie sicher, dass der Sensor für die maximale Tiefe Ihrer Anwendung ausgelegt ist, um Schäden zu vermeiden und verlässliche Messwerte zu gewährleisten.
- Robuste, korrosionsbeständige Materialien: Wählen Sie Sensoren aus widerstandsfähigen Materialien wie Edelstahl oder Titan – besonders bei Einsatz in Salzwasser oder chemisch belasteten Medien.
- Hohe Schutzart gegen Wassereintritt: Achten Sie auf eine hohe IP-Schutzklasse (z. B. IP68), damit der Sensor dauerhaft gegen Wasser geschützt ist.
- Kabelqualität und Dichtigkeit: Setzen Sie auf robuste, wasserdichte Kabel, die den Belastungen in dauerhaft untergetauchten Umgebungen standhalten (z. B. mechanische Beanspruchung, Feuchtigkeit, Zugbelastung).
- Temperaturkompensation: Sensoren mit integrierter Temperaturkompensation sichern eine hohe Messgenauigkeit auch bei wechselnden Wassertemperaturen.
Wir hoffen, diese Hinweise helfen Ihnen bei der Auswahl des optimalen Tauchdrucksensors. Für weitere Informationen oder Fragen steht Ihnen unser Team technischer Experten gerne zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen zu tauchbaren Druckaufnehmern
Antworten auf die wichtigsten technischen Fragen
Welche Ausgangssignale liefern tauchbare Druckaufnehmer?
Tauchbare Druckaufnehmer von Althen liefern je nach Modell standardisierte analoge Ausgangssignale für die einfache Integration in Steuerungen, Datenlogger oder Überwachungssysteme. Häufig verfügbar sind 4–20 mA als 2-Leiter-Signal sowie Spannungsausgänge wie 0–5 V, 0–10 V oder 0,5–4,5 V als 3-Leiter-Ausführung.
Beim MPM489W sind beispielsweise 4–20 mA DC, 0–5/10 V DC und 0,5–4,5 V DC verfügbar. Der MPM416W wird ebenfalls mit analogen Strom- und Spannungsausgängen angeboten.
Welches Ausgangssignal geeignet ist, hängt von Kabellänge, Versorgungsspannung, Datenerfassung und Anwendung ab. Für lange Leitungswege oder industrielle Füllstandsmessungen wird häufig 4–20 mA eingesetzt, da dieses Signal robust gegenüber Leitungsverlusten und Störeinflüssen ist.
Für welche Wassertiefen eignen sich tauchbare Druckaufnehmer?
Tauchbare Druckaufnehmer eignen sich je nach Modell für Füllstands- und Tiefenmessungen in Tanks, Brunnen, Bohrlöchern, offenen Gewässern oder Offshore-Anwendungen. Sie messen den hydrostatischen Druck der Flüssigkeitssäule und leiten daraus die Füllhöhe bzw. Wassertiefe ab.
Typische Messbereiche beginnen bereits bei etwa 1 mH₂O und reichen bei Standard-Füllstandssensoren bis 200 mH₂O. Für größere Tiefen sind Modelle wie der APR3441 mit Messbereichen bis 500 mH₂O verfügbar. Für spezielle Unterwasseranwendungen, zum Beispiel an ROVs, kommen Unterwasserdrucksensoren wie der APR3939 mit Bereichen bis 6000 mH₂O infrage.
Die passende Ausführung hängt von maximaler Eintauchtiefe, Medium, Dichte, Kabellänge, Material, Schutzart und Umgebungsbedingungen ab. Der Sensor sollte immer auf die maximale Wassertiefe der Anwendung ausgelegt werden. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl eines passenden tauchbaren Druckaufnehmers für Ihre Füllstands- oder Tiefenmessung.
Welche Kabellängen sind bei tauchbaren Druckaufnehmern möglich?
Die möglichen Kabellängen hängen vom jeweiligen tauchbaren Druckaufnehmer, Messbereich, Ausgangssignal und der Einbausituation ab. Beim MPM489W sind im Bestellschlüssel Kabellängen bis 200 m vorgesehen. Typische Längen sind zum Beispiel 50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120, 150, 200oder 500 m. Für Ausführungen mit 5 V DC oder 3,3 V DC Versorgung ist zu beachten, dass die Kabellänge unter 10 m liegen muss.
Beim MPM416W sind verschiedene Kabelmaterialien wie PE, PUR, PVC oder Teflon möglich; standardmäßig wird PE verwendet, sofern keine andere Anforderung angegeben ist. Die passende Kabellänge sollte entsprechend der maximalen Eintauchtiefe, Montageposition und Anschlussstelle gewählt werden.
Für eine zuverlässige Füllstands- oder Tiefenmessung sollte die Kabellänge immer zur Anwendung, zum Messbereich und zur elektrischen Signalübertragung passen. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Kabellänge und Kabelausführung für Ihre Installation.