+49 (0)6195 7 00 60

Deutschland +49 (0)6195 70 06 0
Frankreich +33 (0)4 67 78 61 66
Schweden +46 (0)8 55 53 62 20

Drucksensoren

Drucksensoren für Absolut-, Relativ- und Differenzdrücke.

Drucksensoren für Flüssigkeiten und Gase

Drucksensoren für Absolut-, Relativ- und Differenzdrücke. Die Sensoren basieren auf den neuesten piëzoresistiven Folien-Dehnungsmessstreifen und induktiven Messverfahren und sind mit analogen oder digitalen Ausgängen erhältlich. Die Drucksensoren werden zur Messung in einer Vielzahl von Medien und Anwendungen wie Wasserdrucküberwachung, Luft- und Raumfahrt und Bremssystemen eingesetzt.

Auf die Art des Referenzdruckes kommt es an

Drucksensoren (auch Druckdose, Druckmessdose oder Drucktransmitter genannt) unterscheiden sich, neben der Bauform und dem Ausgangssignal hauptsächlich in der Art des Referenzdruckes zur Druckmessung: Hier gibt es Drucksensoren für Relativdruck, Absolutdruck und Differenzdruck.

Relativdruck

Bei einem Drucksensor für Relativdruck, auch Überdruck genannt, ist die Rückseite des Messelements mit dem uns umgebenden Luftdruck verbunden. Mechanisch wird dies über ein Loch im Gehäuse, einen Stecker oder durch ein Belüftungsröhrchen im Anschlusskabel ausgeführt. Die Messung erfolgt relativ zum Umgebungsdruck und kann höher (positiver Überdruck) oder niedriger (negativer Überdruck oder auch Unterdruck) sein. Schwankungen des Umgebungsdrucks führen somit nicht zu einer Änderung des Ausgangssignals.

Eine Sonderform des Relativdrucks ist die abgeschlossene Referenz. Hierbei wird die Kammer auf der Rückseite des Sensors bei Umgebungsdruck dicht verschlossen. Das verhindert eine Korrosion der empfindlichen Messelemente durch das Eindringen von Feuchtigkeit oder aggressiven Gasen.


Absolutdruck

Der Drucksensor für Absolutdruck hat auf der Rückseite des Messelements eine Kammer, die vollständig evakuiert und dann hermetisch dicht verschlossen wird. Die Messung erfolgt relativ zu diesem Vakuum und ist damit immer höher als diese Referenz. Eine Sonderform des Absolutdrucksensors ist das Barometer. Hierbei wird der Sensor auf den meteorologisch interessanten Messbereich 700...1100 mbar absolut optimiert, um eine höhere Messgenauigkeit zu erzielen.

Differenzdruck

Drucksensoren für Differenzdruck verfügen über je eine Messkammer mit einem mechanischen Druckanschluss an der Vorder- und Rückseite des Messelements. Die Messung zeigt den Druckunterschied zwischen diesen beiden Seiten, die mit + und - gekennzeichnet sind, um die Richtung der Druckdifferenz erkennen zu können. Die Druckdifferenz kann bei unterschiedlichem Niveau, dem sog. Systemdruck (Englisch: line pressure) gemessen werden. Einfache Differenzdrucksensoren können nur bei niedrigen Systemdrücken im Bereich des Umgebungsdrucks eingesetzt werden. Spezielle Differenzdruckaufnehmer können niedrige Differenzen bei Systemdrücken bis 250 bar messen.