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Eigensichere Drucksensoren
Eigensichere Drucksensoren sind spezielle Arten von Drucksensoren, die die Anforderungen an die Eigensicherheit erfüllen. Eigensicherheit (IS) bezieht sich auf eine Technik, bei der elektrische und elektronische Geräte mit dem Ziel konstruiert und installiert werden, Zündquellen zu vermeiden, die potenziell gefährliche Umgebungen entzünden können, wie z. B. explosive Atmosphären in der chemischen Industrie oder im Bergbau. Wir bezeichnen eigensichere Drucksensoren auch als eigensichere Drucktransmitter oder eigensichere Druckmessumformer.
Eigensichere Drucksensoren für explosionsgefährdete Bereiche
Eigensichere Drucksensoren sind speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen konzipiert – überall dort, wo Sicherheit oberste Priorität hat. Sie sind so ausgelegt, dass sie das Risiko einer Zündung in explosiven Atmosphären minimieren und eignen sich damit ideal für Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie, Chemie, Bergbau sowie der pharmazeutischen Industrie. Unsere eigensicheren Drucksensoren erfüllen strenge Sicherheitsanforderungen und liefern zuverlässige, präzise Druckmesswerte, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen – damit Ihre Prozesse auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher betrieben werden können.
Zuverlässige Leistung und Normkonformität in sicherheitskritischen Anwendungen
Unsere eigensicheren Drucksensoren verbinden hochwertige Messtechnik mit robusten Sicherheitsmerkmalen. Sie sind gemäß international anerkannten Standards für Eigensicherheit zertifiziert – darunter ATEX, IECEx und weitere – und damit für den weltweiten Einsatz geeignet. Mit unterschiedlichen Druckbereichen, Ausgangssignalen und einer widerstandsfähigen Bauweise liefern Althen Drucksensoren präzise, konstante Messdaten und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Zwischenfällen in Ex-Bereichen. Vertrauen Sie auf Althen, wenn es um zuverlässige Druckmesstechnik geht, bei der Sicherheit auch unter schwierigsten Bedingungen im Mittelpunkt steht.
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Zertifizierte Eigensicherheit für explosionsgefährdete ZonenEinsatz in gefährlichen Bereichen durch internationale Zulassungen (z. B. ATEX/IECEx, je nach Gerät auch UL/CSA), inkl. Eignung bis Zone 0 (modellabhängig).
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Minimiertes Zündrisiko durch IS-Konzept (sicherer Betrieb im Ex-Bereich)Eigensicherheit bedeutet, dass Sensorik so konstruiert/ installiert ist, dass Zündquellen vermieden werden – genau dafür sind diese Druckaufnehmer ausgelegt.
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Robuste, medienbeständige Konstruktion für harte ProzessbedingungenTypische Merkmale sind Edelstahl-/Alloy-Werkstoffe (z. B. 316L, C276, 718) sowie konstruktive Ansätze wie ohne Öl, ohne innere O-Ringe und teils ohne Schweißnähte – für hohe Beständigkeit und Zuverlässigkeit in rauen Umgebungen.
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Hohe Messperformance & einfache Systemintegration (auch Safety-Optionen)Breite Messbereiche und praxisnahe Schnittstellen wie 4–20 mA oder Spannung (modellabhängig), teils Low-Power-Optionen; bei bestimmten 4–20-mA-Varianten wird zudem SIL2 erwähnt – ideal für Prozessleittechnik und sicherheitskritische Anwendungen.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten Sensors
Bei jedem Sensor sind Messbereich, Genauigkeit, Empfindlichkeit sowie die Einsatzbedingungen entscheidend. Bei eigensicheren Drucksensoren kommen zusätzlich Zertifizierungen, Konformität und sicherheitstechnische Anforderungen an Sensor, Transmitter oder Druckaufnehmer hinzu. Die folgenden Punkte helfen Ihnen bei der Auswahl der passenden Lösung:
- Zertifizierungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Sensor für Eigensicherheit zertifiziert ist (z. B. ATEX, IECEx oder FM) und zur Einstufung Ihres Einsatzbereichs passt (Zone 0, 1 oder 2).
- Lokale Vorschriften einhalten: Vergewissern Sie sich, dass der Sensor die für Ihre Region und Branche geltenden Sicherheitsvorgaben erfüllt – insbesondere in Hochrisikobereichen wie Öl & Gas oder chemischer Verfahrenstechnik.
- Betriebsbedingungen berücksichtigen: Wählen Sie einen eigensicheren Sensor, der für die in Ihrer Anwendung auftretenden Druck- und Temperaturbereiche ausgelegt ist – sowohl für Normalbetrieb als auch für Extrembedingungen.
- Robustheit & Schutz: Achten Sie auf korrosions- und chemikalienbeständige Materialien sowie eine passende Schutzart (hohe IP-Schutzklasse) gegen Staub und Feuchtigkeit.
- Ausgangssignal & Systemkompatibilität: Das Ausgangssignal (z. B. 4–20 mA, HART) sollte sich nahtlos in Ihr Leitsystem integrieren lassen und mit Zenerbarrieren bzw. Trennverstärkern/Isolatoren kompatibel sein.
Diese Hinweise unterstützen Sie dabei, den optimalen eigensicheren Drucksensor für Ihr Projekt oder Ihre Anwendung zu wählen. Für weitere Informationen oder Fragen steht Ihnen unser Team technischer Experten gerne zur Verfügung – wir helfen Ihnen dabei, die passende Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.