Home
  1. Althen Sensors
  2. Sensoren
  3. Drucksensoren
  4. Differenzdruckaufnehmer

Differenzdruckaufnehmer

Piezoresistive Differenzdrucksensoren zur statischen Messung und Regelung sehr niedriger Differenzdrücke, Durchflussmessung mit Steuerrohren und zur Anwendung für Luft/Gase. Der Bereich reicht von 5 bis 1000mbar.

1 product selected Zum Produktvergleich
Druckmesstechnik maßgeschneidert

Unser Angebot für Sie

Wir bieten Standard-Drucksensoren an, helfen Ihnen aber auch mit kundenspezifischen Designs oder einer kompletten Messlösung.

Jetzt informieren

  • Schnelle Reaktionszeiten
  • Kosteneffiziente Lösungen
  • Speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten
Datenschutz 
Newsletter

Differenzdruckaufnehmer für präzise Drucküberwachung

Unsere Differenzdrucksensoren (auch als Drucktransmitter oder Druckaufnehmer bekannt) messen den Druckunterschied zwischen zwei Punkten innerhalb eines Systems. Dadurch liefern sie direkte Hinweise auf Durchflussmenge, Füllstand oder andere prozesskritische Variablen, die vom Druckgefälle abhängen. Sie werden häufig zur Messung sehr niedriger Differenzdrücke eingesetzt. 

Diese Sensoren sind unverzichtbar in Anwendungen, bei denen eine genaue Überwachung von Druckdifferenzen erforderlich ist – beispielsweise bei der Filterüberwachung, der Druckmessung in Lüftern und Gebläsen oder zur Analyse der Strömungsdynamik in Rohrleitungssystemen.

Durch die Erkennung feinster Druckveränderungen tragen Differenzdrucksensoren dazu bei, die Systemeffizienz zu erhöhen, Leckagen oder Verstopfungen frühzeitig zu erkennen und durch optimierte Prozesssteuerung Energie zu sparen. In modernen Industrieanlagen liefern sie zuverlässige, auswertbare Daten für Automatisierung, Qualitätssicherung und Energieeffizienz.

Lösungen für industrielle und kommerzielle Anwendungen

Unsere Differenzdrucksensoren sind so konzipiert, dass sie den unterschiedlichsten Anforderungen in Industrie- und OEM-Anwendungen gerecht werden. Mit Varianten für verschiedene Druckbereiche, medienresistente Materialien und unterschiedliche Ausgangssignale lassen sich die Sensoren flexibel anpassen – von Niederdruckanwendungen bis hin zu Hochdrucksystemen.

Die Sensoren sind einfach zu installieren und problemlos in bestehende Systeme integrierbar. Sie liefern präzise und kontinuierliche Messdaten, unterstützen eine effiziente Anlagensteuerung und tragen dazu bei, Druckungleichgewichte und daraus resultierende Störungen zu vermeiden – für einen reibungslosen und sicheren Betrieb Ihrer Prozesse.
 

  • Zuverlässige Erkennung kleinster Druckunterschiede
    Hohe Messauflösung und Genauigkeit für präzise Anwendungen wie Filterüberwachung, Strömungskontrolle und Leckageerkennung.
  • Robuste Bauweise für raue Industrieumgebungen
    Beständig gegen hohe Drücke, aggressive Medien und Temperaturschwankungen – ideal für anspruchsvolle Prozessbedingungen.
  • Flexibel anpassbar und leicht integrierbar
    Verschiedene Druckbereiche, Ausgangssignale und Anschlussoptionen – optimal für individuelle Systemanforderungen und OEM-Lösungen.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Differenzdrucksensors achten sollten

  • Messbereich vollständig abdecken
    Wählen Sie einen Sensor, der den gesamten Differenzdruck Ihrer Anwendung präzise erfassen kann – inklusive Schutz gegen Überdruck.
  • Genauigkeit im Blick behalten
    Achten Sie auf die erforderliche Genauigkeit und Auflösung, insbesondere bei sensiblen Anwendungen wie Durchflussmessung oder Filterüberwachung.
  • Materialverträglichkeit prüfen
    Die medienberührenden Teile des Sensors müssen mit den verwendeten Flüssigkeiten oder Gasen chemisch kompatibel sein – besonders bei korrosiven Medien entscheidend.
  • Umgebungsbedingungen berücksichtigen
    Stellen Sie sicher, dass der Sensor den thermischen und chemischen Bedingungen Ihrer Anwendung standhält. Temperaturkompensation ist bei stark schwankenden Bedingungen von Vorteil.
  • Passendes Ausgangssignal wählen
    Ob analog (z. B. 4–20 mA, 0–10 V) oder digital (z. B. I²C, CAN, Modbus) – das Signalformat muss sich nahtlos in Ihr System integrieren lassen.
  • Mechanische Integration sicherstellen
    Der Sensor sollte in Größe, Gehäuseform und Befestigungsart zu Ihrer Anwendung passen, um eine reibungslose Installation zu ermöglichen.
  • Energieverbrauch beachten
    In energieempfindlichen oder batteriebetriebenen Anwendungen sind stromsparende Sensorlösungen entscheidend für eine lange Laufzeit.

Berücksichtigen Sie diese Punkte bei der Auswahl, um eine zuverlässige und präzise Messlösung für Ihre Anwendung zu finden. Unser Team technischer Experten hilft Ihnen gerne, den richtigen Differenzdrucksensor für Ihr Projekt oder System zu finden – individuell, lösungsorientiert und herstellerunabhängig.

Was ist Ihr Projekt?

Gerne unterstützen wir Sie bei der richtigen Auswahl von Differenzdruckaufnehmern für Ihr Projekt!

Andrea Volkenborn

Technical Sales Engineer

Typische Anwendungen von Differenzdruckaufnehmern

Differenzdruckaufnehmer von Althen eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen sehr kleine Druckunterschiede zwischen zwei Messpunkten präzise erfasst werden müssen. Sie werden vor allem zur statischen Messung und Regelung niedriger Differenzdrücke, zur Durchflussmessung und für Luft- und Gasanwendungen eingesetzt.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Filterüberwachung in Lüftungs-, Klima- und Prozessanlagen
  • Erkennung von Filterverschmutzung oder Verstopfungen
  • Durchflussmessung mit Staurohren oder Blenden
  • Strömungskontrolle in Rohrleitungen und Kanälen
  • Drucküberwachung in Lüftern und Gebläsen
  • Leckageerkennung in geschlossenen Systemen
  • Überwachung von Reinräumen und Differenzdruckzonen
  • Prozessüberwachung bei Luft- und Gasströmungen
  • OEM-Integration in Geräte, Maschinen und Anlagen
  • Energieeffizienz-Optimierung durch präzise Druckregelung

Differenzdruckaufnehmer sind ideal, wenn Ingenieure niedrige Differenzdrücke zuverlässig messen, Druckungleichgewichte frühzeitig erkennen und Prozesse stabil regeln möchten.

Häufig gestellte Fragen zu Differenzdruckaufnehmern

Antworten auf die wichtigsten technischen Fragen

Für welche Systemdrücke oder Vordrücke gibt es Differenzdruckaufnehmern?

Differenzdruckaufnehmer von Althen sind je nach Modell für unterschiedliche Systemdrücke bzw. statische Leitungsdrücke erhältlich. Für kleine Differenzdrücke bei Gasen stehen Sensoren im mbar-Bereich zur Verfügung. Für Nass-/Nass-Anwendungen mit Flüssigkeiten oder Gasen gibt es Ausführungen für deutlich höhere Systemdrücke.

Je nach Serie sind statische Leitungsdrücke von etwa 100 bar bis 600 bar möglich. Einige Modelle sind für Arbeitsdruckstufen von 160 bar, 250 bar oder 400 bar ausgelegt. Die verfügbaren Differenzdruck-Messbereiche reichen je nach Sensor von sehr kleinen mbar-Bereichen bis zu mehreren hundert bar.

Für die Auswahl sind neben dem Differenzdruckbereich vor allem der maximale Vordruck, mögliche einseitige Überdrücke, Medium, Temperatur, Prozessanschluss und Ausgangssignal entscheidend. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl eines Differenzdruckaufnehmers, der Messbereich und Systemdruck sicher abdeckt.

Für welche Messbereiche gibt es Differezdruckaufnehmer?

Differenzdruckaufnehmer von Althen sind je nach Modell für sehr kleine bis sehr hohe Differenzdruckbereiche erhältlich. Für feine Druckdifferenzen bei Gasen gibt es Ausführungen im mbar-Bereich, zum Beispiel ab etwa 0,1 mbar. Für industrielle Nass-/Nass-Anwendungen mit Flüssigkeiten oder Gasen stehen Sensoren mit Messbereichen von ca. 35mbar bis hin zu mehreren tausend bar zur Verfügung.

Je nach Serie reichen die verfügbaren Differenzdruck-Messbereiche ungefähr von 0,1 mbar bis 500 bar. Damit eignen sich die Sensoren sowohl für Anwendungen wie Filterüberwachung, Luft- und Gasströmungen oder Reinraumtechnik als auch für Hydraulik-, Prozess- und Prüfstandsanwendungen.

Welcher Messbereich passend ist, hängt vom Medium, dem statischen Systemdruck, möglichen Überdrücken, der benötigten Genauigkeit, dem Prozessanschluss und dem gewünschten Ausgangssignal ab. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Differenzdruckaufnehmers für Ihre Anwendung.

Gibt es Differenzdruckaufnehmer im Miniaturformat?

Ein Beispiel für einen sehr kleinen Differenzdruckaufnehmer ist der mp2.40 von Sensorade. Er eignet sich besonders für das Medium Luft sowie Aerodynamik-Anwendungen. Allerdings benötigen Differenzdruckaufnehmer konstruktionsbedingt zwei Druckanschlüsse und sind daher meist größer als ein einzelner Miniaturdruckaufnehmer. Für Anwendungen mit sehr wenig Bauraum sollte deshalb geprüft werden, ob ein kompakter Differenzdruckaufnehmer ausreicht oder ob eine kundenspezifische Lösung mit Miniaturdrucksensoren erforderlich ist. Althen unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Bauform für Ihre Messaufgabe.

Unsere Services